VERHALTEN CHOWANETZ
"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS

Das Verhalten
Andreas Chowanetz's
Das Verhalten von Chowanetz im Laufe dieser Geschichte fassen wir hier zusammen:
. Chowanetz ruft Schäfer an (September 2001)
Am 29.09.2001 rief Chowanetz, nachdem er Kenntnis vom ersten Zeitungsartikel hatte, Matthias Schäfer an. Chowanetz war Schäfer freundschaftlich verbunden. Schäfer hatte ihm längere Zeit privaten Schachunterricht erteilt.
Matthias Schäfer, der den Artikel für den Starnberger Merkur geschrieben hatte, erklärte Chowanetz auf Anfrage:
Die Information und die Formulierung hätte er von Thomas Lochte erhalten. Er bedauere, dass er die Information nicht, etwa durch einen Anruf, auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft habe. Die angebotene schriftliche Schilderung des tatsächlichen Sachverhalts, sowohl eine Schilderung von Chowanetz als auch eine Schilderung O, benötige er nicht. Er hatte auf die Information von Thomas Lochte vertraut. In seinem nächsten Artikel werde er die Falschmeldung richtig stellen.
. Ein Anruf an Lochte (September 2001)

Nach dem Gespräch mit Matthias Schäfer, erkundigte sich Chowanetz bei Thomas Lochte.

Dieser bestritt nicht, die Falschmeldung an Schäfer weitergegeben zu haben und beharrte darauf, mit eigenen Augen gesehen zu haben, dass Chowanetz ein Remisangebot abgelehnt habe.
Chowanetz erklärte ihm, daß er den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen könne, sondern eine Richtigstellung gegenüber der Zeitung, sowie eine schriftliche Entschuldigung erwarte. Darauf erwiderte Lochte, Chowanetz könne ihn mal... und hängte auf.
. Chowanetz sucht Hilfe beim Vereins-Vorsitzenden (Oktober 2001)
Am 05.10.2001, nachdem Lochte sich dazu hinreißen ließ, in Anwesenheit mehrere anderer Schachspieler einen falschen Zeugen zur Stützung seiner unwahren und wider besseren Wissens verbreiteten Falschmeldung zu nennen, wandte sich Chowanetz mit einem Brief an den Vereinsvorsitzenden Dr. S. Er stellte das Geschehen dar. Unter anderem schrieb er:
"...es ist mir bei allem Bemühen nach Mäßigung nicht möglich, diese üble Nachrede, die mich mit Hilfe von unwahren Behauptungen als kuriosen Kauz zeichnet, hinzunehmen. Thomas Lochte gab diese Information in seiner Funktion als Spielleiter des Schachclub Starnberg einem Vertreter der Presse. Ich gehe davon aus, dass ihm sehr wohl klar war, dass diese Falschmeldung in der Zeitung veröffentlicht wird. Seine Uneinsichtigkeit und sein Beharren auf seiner unhaltbaren Unwahrheit vereinfacht die Situation nicht. Mir liegt in Hinsicht auf eine von mir immer angestrebte kameradschaftlichen Clubatmosphäre daran, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Vielleicht siehst Du hier einen Ausweg."
. Chowanetz bittet Schäfer um Zurückhaltung (Oktober 2001)
Kurz vor der Jahreshauptversammlung im Oktober 2001 unterhielt sich Chowanetz mit Schäfer. Dabei merkte Schäfer hinsichtlich der Versammlung an, dass es da wohl heiß hergehen werde. Chowanetz bat Schäfer, das Thema Chowanetz/Lochte nicht unnötig aufzubauschen. Dies geschah im stillen Einvernehmen mit dem Vorsitzenden. Dr. S hatte darum gebeten, diesen Streit aus dem Club herauszuhalten.
Zu dieser Zeit war bereits durch einen eskalierten Streit mächtig Unruhe im Verein, an dem abermals Thomas Lochte - hier mit Bernd S - beteiligt war, als dessen Ergebnis später der Austritt des Bernd S aus dem Club stand.
. Chowanetz ist verärgert (Oktober 2001)
Obwohl Chowanetz Schäfer auch durch Vorlage des Schreibens des Herrn O nachwies, dass er insoweit einer Fehlinformation aufgesessen war, nahm Schäfer in seiner weiteren Berichterstattung über die Aktivitäten des Schachclub Starnberg dies nicht zum Anlass, seine Falschmeldung richtig zu stellen.
Chowanetz war über den zweiten Zeitungsartikel verärgert. Obwohl Chowanetz Schäfer nachgewiesen hatte, dass er (Schäfer) einer Falschinformation aufgesessen war, erschien im Starnberger Merkur wiederum ein von Schäfer verfasster Artikel, in dem im Rahmen der Vorschau auf die Mitgliederversammlung des Schachclubs Starnberg nicht die versprochene Richtigstellung der ersten Falschmeldung vorgenommen, sondern ohne nähere Erklärung auf das Aufeinandertreffen der zerstrittenen Vereinsmitglieder Thomas Lochte und Andreas Chowanetz hingewiesen wurde.
Schäfer hatte sich über die Bitte von Chowanetz, die Sache "auf kleiner Flamme" zu halten, hinweggesetzt und war mit der Geschichte erneut unnötig reißerisch in die Öffentlichkeit gegangen. Der Streit Chowanetz/Lochte fand im Übrigen auf der Hauptversammlung - von ein, zwei Bemerkungen abgesehen - kaum Erwähnung. Thomas Lochte widmete sich ganz dem Streit mit Bernd S.
. Die Formulierung von Schäfer? Lochte beharrt (19. Oktober 2001)
Am 18.10.2001 verständigte Dr. S Chowanetz, dass Lochte in Abrede stelle, die Formulierung in dem Artikel sei von ihm (Lochte) und sich demnach hiervon auch nicht distanzieren könne.
Die Behauptung, dass sowohl der Inhalt als auch die Formulierung des beanstandeten Satzes von Thomas Lochte stammen, behauptete Matthias Schäfer bis hierhin nicht nur gegenüber Chowanetz, sondern auch gegenüber seinem damaligen Vorgesetzten beim Münchner Merkur, dem Chef-Redakteur Herrn M-W.
Am 19.10.2001 telefonierte Chowanetz mit Schäfer. Entgegen seiner ursprünglichen Auskunft behauptete er plötzlich Chowanetz gegenüber hier erstmals, dass die Formulierung nicht von Lochte stamme, sondern von ihm, Schäfer, selbst.
Ob er denn nun den falschen Inhalt der Nachricht dementiere, wollte Chowanetz von Schäfer wissen. Solange der Schiedsrichter (also Lochte) bei seiner Sicht der Dinge bleibe, würde nicht dementiert, gab Schäfer ihm zur Antwort.
. Chowanetz ruft den Chefredakteur an (19. Oktober 2001)
Daraufhin rief Chowanetz den Chefredakteur, Herrn M-W an. Er wollte von ihm wissen, warum trotz des von mir zwischenzeitlich vorgelegten Briefs des Herrn O vom 01.10.2001, der eine Falschinformation durch Thomas Lochte beweise, keine Richtigstellung erfolge. Bei dieser Gelegenheit streiften sie das Thema, von wem denn nun die Formulierung der streitgegenständlichen Behauptung stamme. Herr M-W war sehr erstaunt, als er von Chowanetz erfuhr, dass Schäfer soeben die Formulierung auf seine Kappe genommen hatte. Auch er war von Matthias Schäfer dahingehend informiert gewesen und die ganze Zeit auch in dieser Meinung belassen worden, dass der Inhalt und die Formulierung von Lochte stammten.
(Dieser Sachverhalt wurde vorgetragen im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, Seite 3, Ziffer 3.4)
. Chowanetz besucht den Chefredakteur (Oktober 2001)
Am 24.10.2001 besuchte Chowanetz den Chefredakteur des Starnberger Merkurs, Herrn M-W Schäfer wurde hinzugebeten. Da der Redaktion neben der Schilderung von Chowanetz auch der Brief O vorlag, stand für M-W fest, dass es kein Remisangebot gegeben hat. Er drang bei Schäfer auf eine Richtigstellung. Schäfer ergriff Partei für Lochte. Hier stünde Aussage gegen Aussage und letztendlich zähle das Wort des Schiedsrichters. Dies hätte er auf einem Seminar zur Schiedsrichterausbildung gelernt. M-W empörte sich: Wenn zwei Spieler einen Sachverhalt gleich schildern (Chowanetz und O), sei dies nicht Aussage gegen Aussage. Dies hätte man bei der Konferenz schon lang und breit erörtert.
. Chowanetz hat Skrupel (November 2001)
Chowanetz war unsicher, wie er sich weiter verhalten sollte.
Er war stark verärgert über das Beharren Lochtes auf sein angeblich beobachtetes Ausschlagen eines Remisangebot und der Unterstützung durch Schäfer in Form der Pressearbeit. Das "hilflose Agieren" des damaligen Vorsitzenden Dr. S in dieser Sache und dessen einmal gegenüber Chowanetz geäußerter Fatalismus dem Verhalten Lochtes und Schäfers gegenüber, kränkte Chowanetz.
Er beriet sich mit einem langjährigen "Schachfreund" aus dem Club. Dieser hatte vor nicht allzulanger Zeit im Zuge einer Auseinandersetzung juristische Schritte gegen Lochte erwogen und riet Chowanetz, sich diese Geschichte nicht bieten zu lassen. Lochte hätte sich die letzten Jahre quer durch den Club gestritten. Das Maß sei voll. Es sei an der Zeit, Lochte energisch entgegenzutreten - gegebenenfalls auch juristisch.
Chowanetz schwankte. Schließlich entschied er sich, auch juristisch Widerstand zu leisten.
. Chowanetz kündigt an, sich anderweitig Hilfe zu holen (November 2001)
Am 26.11.2001 - Chowanetz hatte über einen Monat ergebnislos auf den Erfolg einer Schlichtung gewartet - teilte er in einer E-Mail Dr. S mit, dass er nunmehr beabsichtige, sich anderweitig Hilfe zu suchen, da "meine Versuche, diese unschöne Angelegenheit innerhalb des Clubs einvernehmlich beizulegen, offensichtlich scheiterten."
. Chowanetz lässt Unterlassungserklärung schicken (November 2001)
Mit Schreiben vom 28.11.2001 forderte RA B im Auftrag von Chowanetz Herrn Lochte und Herrn Schäfer auf, eine beigefügte Unterlassungserklärung bis 06.12.2001 zu unterschreiben. Die Erklärung hatte zum Inhalt, dass sowohl Lochte als auch Schäfer zukünftig nicht mehr behaupten werden, Chowanetz habe im Rahmen eines Schachvergleichskampfes trotz eines Remisangebots seines Gegners auf der eigenen Niederlage bestanden.
. Chowanetz erstattet Anzeige (November 2001)
Nachdem Schäfer auf die Unterlassungserklärung nicht reagierte und Lochte als einzige Reaktion die Unterlassungserklärung belustigt auf einer Schachveranstaltung vorgelesen und kommentiert hatte, erstattete Chowanetz Anzeige gegen Schäfer und Lochte wegen übler Nachrede und Verleumdung. Schäfers Aussagen bei einer polizeilichen Vernehmung sind in einem Protokoll festgehalten. Beide Ermittlungsverfahren werden später mangels öffentlichen Interesses eingestellt.
. Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer (Februar 2002)
Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer - vom Schachclub kaum beachtet - begann mit der Klageerhebung am 02.01.2002 und endete durch die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung am 19.02.2002 durch Schäfer. Die Kosten des Verfahrens gingen zu alleinigen Lasten Schäfers. Mit Beschluss vom 12.06.2002 begründete das Gericht dies u.a. damit, dass er (Schäfer) Anlass zur Klageerhebung gab und ohne die im Schriftsatz vom 19.02.2002 nach Klagezustellung erstmals abgegebene Unterlassungserklärung kostenpflichtig zur Unterlassung nach dem Klageantrag verurteilt worden wäre. Die Einzelheiten diese Verfahrens mit den dazugehörenden Dokumenten sind im "Prozess Chowanetz gegen Schäfer" zusammengefasst.
. Chowanetz klagt gegen Lochte vor dem Amtsgericht Starnberg (Juni 2002)
Am 07.06.2002 ließ Chowanetz beim Amtsgericht Starnberg Klage erheben mit dem Ziel, dass Lochte sich vepflichtet, es zu unterlassen, die falsche Behauptung aufzustellen, Chowanetz habe ein angebotenes Remis abgelehnt und auf der eigenen Niederlage bestanden.
Der Prozess ist hier vollständig einzusehen.
. Chowanetz reicht Schäfer die Hand (Juli 2002)
Mit Schreiben vom 12.07.2002 versuchte Chowanetz eine Aussöhnung mit Schäfer einzuleiten.
. Chowanetz verteilt "Schwarze Mappe" (Juli 2002)
Am 15.07.2002 verteilte Chowanetz eine Mappe an Mitglieder des Vorstands des Schachclubs. Die Mappe enthält:
1. Verfahren Chowanetz / Schäfer
Die drei ominösen Zeitungsartikel
Das Schreiben des Amtsgerichts Starnberg vom 18.06.2002
Das Schreiben Chowanetz an Schäfer vom 12.07.2002
2. Verfahren Chowanetz / Lochte
Überlegungen zum Recht
Chronologie des Streits mit Thomas Lochte (bis dato)
Anlagen
. Chowanetz erwidert Lochtes Vorbringen (Juli 2002)
Mit Schriftsatz vom 20.07.2002 geht Chowanetz Punkt für Punkt auf die Begründung des Ausschlussantrags wegen Vereinsschädigendes Verhalten von Lochte ein.
Das Ausschlussverfahren ist hier vollständig einusehen.
. Chowanetz reklamiert die falschen Tatsachenbehauptungen (September 2002)
Am 09.09.2002 hing am Schwarzen Brett des Club-Raums und auf der Internetseite des Schachclubs eine gleichlautende Erklärung aus, welche mit "Der Vorstand" gekennzeichnet war und falsche Tatsachenbehauptungen enthielt.So war dort unter Punkt 3 folgendes zu lesen:

"Der Vorstand missbilligt, dass im vorliegenden Fall sowohl Schlichtungsversuche verschiedener Vereinsmitglieder als auch die gerichtlich angeordnete Schlichtung scheiterten; an diesem Umstand waren beide Prozessteilnehmer schuld."(...)

Am gleichen Tag, also den 09.09.2002, versuchte Chowanetz vergeblich den Vorsitzenden des Schachclubs, Dr. S, zu erreichen. Dieser befand sich im Urlaub.
Chowanetz sprach daraufhin per Telefon mit dem 2. Vorsitzenden Kurt E.
Er, Chowanetz, empörte sich darüber, dass hier wahrheitswidrig behauptet würde, sowohl Lochte als auch er seien am Scheitern diverser Schlichtungsversuche verschiedener Mitglieder und der gerichtlich angeordneten Schlichtung schuld. Es sei dem Vorstand sehr wohl bekannt, dass sich Lochte ganz alleine - im Gegensatz zu Chowanetz - jedem Schlichtungsversuch verweigerte.
Kurt E vermutete in den Veröffentlichungen, die von Matthias Schäfer durchgeführt wurde, ein "Versehen" und empfahl Chowanetz, ihm etwaige Änderungswünsche per E-Mail zu senden.
Die Empörung von Chowanetz über diese Aushänge wurde im Übrigen von anderen Club-Mitgliedern und auch von Vorstandsmitgliedern geteilt, die mit dem Fall vertraut waren.
Chowanetz sandte sogleich mit Datum 09.09.2002 einen Brief per Fax an den stellvertretenden Vorsitzenden Kurt E, in dem er detailliert darlegte, dass Thomas Lochte sich allein den zahlreichen Schlichtungsversuchen verweigerte, dies abermals unter Beweis stellte und den Brief mit der Bitte beendet, "die inhaltlich falschen Publikationen umgehend aus den Verkehr zu ziehen".
Noch am gleichen Tag wurde der Aushang vom "Schwarzen Brett" und die Erklärung von der Internetseite ersatzlos entfernt.
. Chowanetz ruft die 2. Instanz an (November 2003)
Am 06. Juni 2003 beauftragt Chowanetz den Rechtsanwalt Dr. Stefan N von der Kanzlei Wesel&Honsell in München, die zweite Instanz anzurufen. Die zweite Instanz verlief ungewöhnlich. Wir fassten sie auf einer separaten Seite "Das Verfahren Chowanetz gegen Lochte II. Instanz" zusammen.
Das Urteil wurde in zweiter Instanz vor der 2. Zivilkammer des Landgericht München II, mit dem Aktenzeichen 2 S 3715/03 sowie 2 C 1044/02 Amtsgericht Starnberg am 04.11.2003 durch den Richter am Landgericht G als Vorsitzenden und der Richterin am Landgericht F sowie dem Richter am Landgericht H-K bestätigt. Auch hier betrug der Streitwert 5000.- Euro.
. Chowanetz unterschreibt Friedensvereinbarung (Anfang 2004)
Anfang 2004 unterschreibt Chowanetz "Friedensvertrag".
. Vorstandsarbeit 2004
Chowanetz arbeitet ab Frühjahr 2004 als zweiter Jugendleiter.
Nach dem Vorbild in Tutzing gründete der Schachclub 2004 ein Schach-Treffen Starnberg. Grundstock bildeten die Jugendlichen zwischen 5 und 12 Jahren der Jugendabteilung, die von den bisherigen Jugendleitern Florian M und Johannes S bis Pfingsten betreut wurden.
Das Schachtreffen startete im Herbst 2004 nach längerer Vorbereitungszeit durch die neuen Jugendleiter Rüdiger von S und Chowanetz in der Schlossberg-Grundschule. Die Clubmitglieder Alfred D und Knut S und mehrere Eltern unterstützten regelmäßig den regen Betrieb. Auch hier bewährte sich das Tutzinger Konzept. Auch hier war der Zulauf und die Zustimmung enorm und stetig steigend.
Es war bei den Vorbereitungen zu Unstimmigkeiten zwischen dem Vorsitzenden Schäfer und den Jugendleitern gekommen. Schäfer wollte das Schach-Treffen in der Haupschule in der nachmittäglichen Betreuungsgruppe mit Haupt- und Grundschülern installieren. Die Jugendleiter verfolgten entsprechend dem Tutzinger Vorbild das Konzept, mit den Grundschulen zu kooperieren.
. Chowanetz fordert von Schäfer Unterlassung (Dezember 2004)
In einer E-Mail an Vorstandsmitglieder vom 04.12.2004 beschuldigt Schäfer Chowanetz,
er, Chowanetz habe "...Unmengen an Plakaten, Flyern und Werbezetteln gedruckt und damit mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern vergeudet. Für diese Geldverschwendung - man beachte, dass wir heuer sowieso mit einem Jahresverlust abschließen werden - übernehme ich sicherlich nicht die Verantwortung. Und ich werde diesen Umstand auch sicherlich nicht unter den Tisch kehren..."
Chowanetz erwidert Schäfer mit Schreiben vom 07.12.2004:
Als beauftragter Jugendleiter habe er in Abstimmung mit dem ersten Jugendleiter Herrn Rüdiger von S zwei Faltblätter und zwei Plakate entworfen. (Chowanetz ist Graphik-Designer Anm. d. Red.) Die beiden Faltblätter habe er jeweils 100 mal beidseitig kopieren lassen.
Um für den Verein Kosten zu sparen, habe er beim zweiten Faltblatt das Format halbiert, und somit bei gleichem Kopiervolumen (Kostenvolumen) die Auflage verdoppelt.
Für die somit erhaltenen 300 Faltblätter habe der Verein 36,48 Euro an Kopierkosten gezahlt.
Wesentliche andere Kosten, etwa für die Plakate, seien nicht entstanden. Die verteilten DIN A3 Plakate habe er auf seinem eigenen Kopierer auf eigene Kosten vervielfältigt.
Chowanetz wirft Schäfer vor, dieser habe in seiner E-Mail vom 04.12.2004 die unwahre Behauptung verbreitet, es seien von ihm, Chowanetz" Unmengen an Plakaten, Flyern und Werbezettel gedruckt und mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern vergeudet worden.
Er, Schäfer, habe diese unwahre Tatsachenbehauptung gegenüber dem Vorstand des Schachclub Starnberg 1920 e.V., bestehend aus Frau Bettina-R, Herrn Rüdiger von S, Herrn Kurt E, Herrn Alfred D, Herrn Johannes von C und Moritz S aufgestellt.
Dies erfülle strafrechtlich den Tatbestand der Verleumdung.
Er forderte Schäfer abschließend auf, eine beigefügte, strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und, nachdem er nunmehr die wahren Kosten der Öffentlichkeitsarbeit für das Schacht-Teffen Starnberg kenne, gegenüber den von ihm falsch unterichteten Personen die Angelegenheit zu bereinigen.
. Chowanetz belegt seine Ausgaben (Dezember 2004)
Chowanetz legte dem Vorstand die angegebenen Kosten in Höhe von knapp 40 Euro in einer Aufstellung vor. Die Angaben wurden vom Kassierer Herrn Rüdiger von S bestätigt.
. Chowanetz verzichtet auf die Strafbewährung (Dezember 2004)
Nachdem Chowanetz von einigen Vorstandsmitgliedern für seine an Schäfer gegangene strafbewehrte Unterlassungserklärung kritisiert worden war, verzichtete er "als Ausdruck seines Friedenswillen" auf die Strafbewehrung und sandte Schäfer am 10.12.2004 eine entsprechend abgeänderte Form.
. Chowanetz stellt das neue Logo vor (Januar 2005)
Auf der Vorstandssitzung am 18.01.2005 stellte Chowanetz das von ihm entworfene neue Logo für den Schachclub vor. Es fand breite Zustimmung.
Altes Logo des Schachclubs
Neues Logo des Schachclubs
Eine Bildbeschreibung von Andreas Chowanetz
Das neue Logo setzt sich aus den zwei weißen Schachfiguren König und Springer, dem in Blau getönten, dunklen Hintergrund und einem Licht mit zwei Lichtkreisen zusammen.
Im Hintergrund sehen wir ein Schachbrett, die Silhouette Starnbergs, bestehend aus der Kirche St. Joseph und dem Schloss, sowie einen Himmel mit funkelnden Sternen.
Das Licht mit seinen Kreisen bildet den Anfang einer nach rechts abfallenden Diagonalen, die vom perspektivisch vergrößerten König und dem sehr ausdruckstarken Springer fortgeführt werden.
Die Diagonale teilt die Bildfläche in einen strukturierten, hellen und einen ruhigen, dunklen Teil. Der Springer weist mit seinem Kopf rechts aus dem Bild in die Zukunft und wirft gleich dem König einen starken Schatten dorthin. Beide Figuren spiegeln sich eitel im Brett. Der Lichtpunkt steht für den Geist, die Sterne für die langen, mit Schachspiel verbrachten Nächte.
Das Bild wird von einem schlichten, jedoch fein gearbeiteten, nach hinten abfallenden, glänzenden Metallrahmen in Wappenform gefasst und liegt mit einem leichten Schatten auf weißem Hintergrund. In einer zweiten Version liegt das Bild auf schwarzem Hintergrund.
Was ist aus dem Logo geworden?
Chowanetz hatte das Logo zur Hauptversammlung am 22.02.2005 auf dem vereinseigenen Notebook mitgebracht, um es den Mitgliedern vorzustellen. Nach der Versammlung wurde es von Moritz S, seinem Sohn, gelöscht. Zwei Tage später verließ Chowanetz mit Moritz S den Schachclub.


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