VERHALTEN SCHÄFER
"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS

Das Verhalten
Matthias Schäfers
Mathias Schäfer verhielt sich im Laufe dieser Geschichte hinsichtlich der beiden Prozessen und im Anschluss im Schachclub in einer Weise, die wir hier auszugsweise zusammenfassen. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit stellen wir sein prozessbezogenes Verhalten bezogen auf die Beweisthemen zusammen.
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3. Beweisthema:
Hat Thomas Lochte - nachdem er von den Spielern Chowanetz und O über seinen Irrtum bezüglich eines angenommenen Remisangebots aufgeklärt war - dennoch gegenüber Herrn Schäfer gesagt, dass Chowanetz ein Remisangebot seines Gegenspielers O ausgeschlagen habe?

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. 1. Information inclusive Formulierung von Lochte (September 2001)

Am 29.09.2001 rief Chowanetz, nachdem er Kenntnis von dem Artikel hatte, Matthias Schäfer an.

Schäfer erklärte bei dieser Gelegenheit, die Information und die Formulierung von Thomas Lochte erhalten zu haben. Er bedauere, daß er die Information nicht, etwa durch einen Anruf, auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft habe. Die angebotene schriftliche Schilderung des tatsächlichen Sachverhalts, sowohl eine Schilderung von Chowanetz als auch eine Schilderung O, benötige er nicht. Er hatte auf die Information von Thomas Lochte vertraut. In seinem nächsten Artikel werde er die Falschmeldung richtig stellen.

Dieser Sachverhalt wurde vorgetragen im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, S 2, Ziffer 3.2
. 2. Die Formulierung von Schäfer? Lochte beharrt (19. Oktober 2001)
Die Behauptung, dass sowohl der Inhalt als auch die Formulierung des beanstandeten Satzes von Thomas Lochte stammen, behauptete Matthias Schäfer nicht nur gegenüber Chowanetz, sondern auch gegenüber seinem damaligen Vorgesetzten beim Münchner Merkur, dem Chef-Redakteur Herrn M-W.
Am 19.10.2001 telefonierte Chowanetz mit Schäfer. Entgegen seiner ursprünglichen Auskunft behauptete er plötzlich Chowanetz gegenüber hier erstmals, dass die Formulierung nicht von Lochte stamme, sondern von ihm, Schäfer, selbst.
Ob er denn nun den falschen Inhalt der Nachricht dementiere, wollte Chowanetz von Schäfer wissen. Solange der Schiedsrichter (also Lochte) bei seiner Sicht der Dinge bleibe, würde nicht dementiert, gab Schäfer ihm zur Antwort.
Daraufhin rief Chowanetz den Chefredakteur, Herrn M-W an. Er wollte von ihm wissen, warum trotz des von mir zwischenzeitlich vorgelegten Briefs des Herrn O vom 01.10.2001, der eine Falschinformation durch Thomas Lochte beweise, keine Richtigstellung erfolge. Bei dieser Gelegenheit streiften sie das Thema, von wem denn nun die Formulierung der streitgegenständlichen Behauptung stamme. Herr M-W war sehr erstaunt, als er von Chowanetz erfuhr, dass Schäfer soeben die Formulierung auf seine Kappe genommen hatte. Auch er war von Matthias Schäfer dahingehend informiert gewesen und die ganze Zeit auch in dieser Meinung belassen worden, dass der Inhalt und die Formulierung von Lochte stammten.
Dieser Sachverhalt wurde vorgetragen im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, S 3, Ziffer 3.4
. 3. Schäfer beruft sich bei der Polizei mehrfach auf Lochte (27. November 2001)
Auch in der polizeilichen Vernehmung vom 27.11.2001 beruft sich Schäfer mehrfach auf Lochte.
Auf Seite 1, Absatz 2 heißt es hier wörtlich:
"Nachdem alle Partien beendet waren und er (Schäfer) damit fertig war, die gesamten Ergebnisse zusammenzuschreiben (nach Mitternacht und somit nach der Richtigstellung. Anm. d. Redaktion), sei Lochte zu ihm gekommen und habe ihm von dem Vorfall erzählt. So wie Lochte ihm alles geschildert habe, sei für ihn klar gewesen, dass Chowanetz das Remisangebot bekommen hatte, jedoch auf einer Niederlage bestand."
Auf Seite 1, vorletzter Absatz finden wir eine Erklärung Schäfers, die den Bericht von Chowanetz über ihr erstes Telefonat in dieser Sache (Siehe oben Ziffer 1) bestätigt.
"Wenige Tage nach Erscheinen des Artikels meldete sich Hr. Chowanetz telefonisch bei mir und wollte eine Erklärung für den Artikel. Ich sagte ihm, daß ich die Informationen von Herrn Lochte erhalten hatte."
Das Protokoll der polizeilichen Vernehmung wurde dem Gericht mit der Klage am 07.06.2002 als K 2a vorgelegt
. 4. Schäfer beruft sich im Prozess Chowanetz/Schäfer auf Lochte (19. Februar 2002)
Im Prozess Chowanetz/Schäfer vor dem Amtsgericht Starnberg (AZ.:4 C 38/02) lässt Schäfer ausdrücklich von seinem Rechtsbeistand vortragen, dass er keine eigene Behauptung aufgestellt, sondern nur die Aussage des Beklagten weitergegeben hat, der tatsächlich diese Behauptung aufgestellt hatte. Im Brief seines Rechtsanwalts Wolfgang S an das Amtsgericht vom 19.02.2002 heißt es auf Seite 1 unten wörtlich:
"(...) da der Beklagte in dem von ihm verfassten Artikel in dem "Starnberger Merkur" vom 24.09.2001 keine eigene Behauptung aufgestellt hatte, sondern nur die Aussage des Herrn Lochte wiedergegeben hatte, der tatsächlich diese Behauptung aufgestellt hatte. "
Als Zeuge hierfür ließ Schäfer seinen "Spezl" Thomas Lochte anbieten.
Dieser Sachverhalt wurde vorgetragen im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, S 4, Ziffer 1.8.2
. 5. Schäfer bestreitet nicht (bis Juni 2002)
Im oben erwähnten Verfahren gestand Schäfer gleichfalls zu, die entsprechende Information von Lochte erhalten zu haben.
Das Gericht hielt damals fest, dass Schäfer auch nicht bestritten hat, dass Chowanetz ihn nach der Veröffentlichung seines Artikels zur Rede gestellt hatte und er (Schäfer) sich dann darauf berufen hatte, die entsprechende Information von einem anderen Clubmitglied (eben Lochte) erhalten zu haben.
Beschluss des AG Starnberg vom 18.06.2002 im Prozeß Chowanetz/Schäfer AZ.:4 C 38/02, S 2, "Gründe", 2. Absatz, unten und S 3, oben
. 6. Schäfer beruft sich weiterhin auf Lochte (23. Juli 2002)
Auch im Brief an den Vorstand des Schachclubs vom 23.07.2002 erinnert sich Matthias Schäfer genau, von wem er die Information hatte:
"Ich weiß nicht, ob es ein Remisangebot gegeben hat oder nicht, ich war nicht Augenzeuge. Von Thomas Lochte hatte ich eine dementsprechende Information erhalten, weshalb einiges für diese Version sprach. Da es in den meisten Sportredaktionen aus Zeitgründen üblich ist, bei Wettkämpfen in anderen Sportarten der Meinung eines Schiedsrichters zu vertrauen, nahm ich die Information für bare Münze. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, bestehen an diesem Sachverhalt aber Zweifel. Dass ich mich damals auf eine Seite geschlagen habe, war falsch.
. 7. Schäfer bekräftigt seine polizeilichen Aussagen (19. Dezember 2002)
Wenn er (...) Aussagen bei der Polizei gemacht habe, so entspricht der Inhalt den Tatsachen. Der Zeitpunkt der Vernehmung lag zeitnah am beschriebenen Geschehen.
Antwort Schäfers auf den Vorhalt von Chowanetz bei der Vernehmung vor dem Amtsgericht, er (Schäfer) habe bei der Polizei zu Prottokoll gegeben, dass Herr Lochte die falsche Information erst an ihn weitergab, nachdem alle Partien beendet und er die gesamten Ergebnisse zusammengeschrieben hatte.
Festgehalten im Brief von Chowanetz vom 02.01.2003 an das Amtsgericht Starnberg S 3, Ziffer 1.8.2, Absatz 2
. 8. Schäfer war angeblich "nicht involviert" und will sich nicht erinnern (19. Dezember 2002)
Als Chowanetz Schäfer bei dieser Vernehmung vor dem Amtsgericht des Weiteren vorhielt, dass er im eigenen Verfahren behaupten ließ, er habe "(...) keine eigene Behauptung aufgestellt (...), sondern nur die Aussage des Herrn Lochte wiedergegeben (...), der tatsächlich diese Behauptung aufgestellt hatte" antwortete Schäfer:
1. Er sei in den Prozess nicht involviert gewesen.
2. Sein Anwalt habe ihn sporadisch unterrichtet.
3. An den Vortrag könne er sich nicht erinnern.
Zu 1:
Hier sagte Schäfer falsch aus. Schäfer war Beklagter im Verfahren Chowanetz/Schäfer (AZ.:4 C 38/02). Auf diesen Umstand weist RA S im Übrigen im gleichen Brief ausdrücklich hin:"... hier wurde aber nicht der Verlag, sondern "nur" der Verfasser des Artikels vom 24.09.01 (eben Schäfer Anm. d. Red.) in Anspruch genommen, ...)
Zu 2:
Der Schriftsatz des Herrn S vom 19.02.2002 enthält eine strafbewehrte Unterlassungserklärung sowie die Ankündigung einer Erledigungserklärung. Es ist schlicht undenkbar, dass der Prozessbevollmächtigte Schäfers ohne vorherige Rücksprache mit seinem Mandanten eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgibt, die gerade prozessgegenständlich war.
Auf Nachfrage antwortete Schäfer, er habe "dem Vortrag seines Rechtsanwalts nicht widersprochen".
Zu 3:
Die "Glaubwürdigkeit" Schäfers tritt ein paar Minuten später zutage, als er zu erkennen gibt, dass er sich sehr wohl "erinnert", allerdings so wie es gerade opportun erscheint:
. 9. Schäfers Überraschung (19. Dezember 2002)
Als Thomas Lochte Schäfer ihn im Anschluss an Chowanetz zum Brief von Rechtsanwalt S befragte, behauptete Schäfer hierzu, dass er "überrascht gewesen sei, dass die Formulierung dann so gelaufen ist wie es in dem Schriftrsatz vom 19.2.2002 steht. So war es jedenfalls nicht mit dem Anwalt abgesprochen".
Bei der Befragung durch Chowanetz sagte er aus, er könne sich an den Vortrag nicht erinnern, und hier kurz darauf, dass er überrascht gewesen sei. Es kann nur einer der beiden Sachverhalte zutreffen. Somit sagte Schäfer auch an diesem Punkt objektiv falsch aus.
Etwas später sagte Schäfer laut Protokoll:
Im beanstandeten Protokoll von Amtsrichter Dr. R heißt es, dass Schäfer ausgesagt habe, dass er einen Kommunikationsfehler nicht ausschließen könne. Er habe die ganze Sache so aufgefasst, wie er es im Bericht niedergeschrieben habe. Vom Wortlaut her ist es unwahrscheinlich, dass der Herr Lochte mir das so gesagt habe.
Wir erleben hier die Ungeheuerlichkeit, dass der Zeuge Schäfer in seinem eigenen Prozess eine ihn verteidigende Behauptung aufstellen lässt, um sodann in einem anderen Verfahren seinen Kompagnion mit der entgegengesetzten Behauptung zum gleichen Sachverhalt "herauszuhauen". Dies alles geschieht ungerügt vor den Augen des vorsitzenden Richters.
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4. Beweisthema:
Hat Thomas Lochte auch am 5.10.2001 im Beisein mehrerer Spieler vor einem Schachturnier wiederholt, dass Chowanetz am 21.9.2001 auf ein Remisangebot seines Gegenspielers O auf einer Niederlage bestanden habe?

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Im Klageschriftsatz lässt Chowanetz folgenden Sachverhalt vortragen:
Am 05.10.2001 wiederholte der Thomas Lochte in Gegenwart etlicher Schachspieler in den Clubräumen die wahrheitswidrige Behauptung, Chowanetz hätte trotz eines Remisangebots seines Gegners auf der eigenen Niederlage bestanden. Diesesmal verstieg er sich sogar dazu, den ehemaligen Vorsitzenden des Schachklubs, Herrn Kurt E, als Zeugen für diesen Sachverhalt zu benennen. Dieser dementierte freilich gegenüber Chowanetz, derartiges bestätigen zu können.
Schäfer war einer der anwesenden Schachspieler und wurde von Chowanetz als Zeuge angeboten.
. 1. Schäfer erinnert sich (24. Oktober 2001)

Am 24.10.2001 bestätigte Schäfer in den Redaktionsräumen des Starnberger Merkurs in Gegenwart des Chefredakteurs M-W, dass er bei dem Vorfall zugegen war und sich daran erinnere.

Dies wurde dem Gericht von Chowanetz mit Schreiben vom 17.11.2002 auf Seite 1 vorgetragen.
. 2. Schäfer bleibt flexibel (19. Dezember 2002)
Während der Vernehmung vor dem Amtsgericht am 19.12.2002 beantwortete Schäfer die Frage von Chowanetz, ob er sich erinnere, dass Thomas Lochte Herrn Kurt E als Zeugen anbot für die Behauptung, dass es ein Remisangebot gegeben habe, mit einem klaren "Ja".
Bevor Chowanetz nun weiter fragen konnte, an was genau Schäfer sich erinnere, unterbrach der leitende Amtsrichter Dr. Günther R seine Befragung, zog das Wort an sich und befragte den Zeugen nunmehr zum Beweispunkt 4 mit Suggestivfragen dahingehend, an was er sich in dem ganzen Drumherum des betreffenden Abends nicht mehr erinnere. Es wurde hier alles mögliche erörtert und Herr Dr. Günther R verlor sich in einem selbsterzeugten Nebelfeld, aus dem er mit der an Lochte gerichteten Bemerkung auftauchte, dass der Punkt günstig für ihn ausgegangen sei. (!?)
Die letzten beiden Absätze sind der vierten und fünften Seite eines Berichts von Chowanetz entnommen, den dieser zur Begründung seines Befangenheitantrags am 02.01.2003 bei Gericht abgab und der vom Amtsrichter Dr. Günther R am nächsten Tag in seiner "Dienstlichen Stellungnahme" so komentiert wurde: "Die Darstellungen (...) im Schreiben vom 2.1.2003 sind richtig, zumindest kann ich dies nicht ausschließen."
Im beanstandeten Protokoll des Amtsrichters Dr. Günther R vom 20.12.2002 sind hinsichtlich der Befragung des Zeugen Schäfers auf Seite 4 diametrale Aussagen zu diesem Thema (Beweisthema Ziffer 4) festgehalten, und da nur eine Aussage den Tatsachen entsprechen kann, finden wir hier eine weitere - folgenlose - uneidliche Falschaussage von Schäfer vor diesem Gericht:
1. Auf Frage von Chowanetz:
Richtig ist, dass Herr Lochte Herrn Kurt E
(das Protokoll schreibt fälschlicherweise den Namen Eberl) als Zeugen benannt hat für die Behauptung, dass es ein Remisangebot gegeben haben soll.
2. Auf Frage von Lochte:
Das Beweisthema zu Ziffer 4 kann ich nicht bestätigen. Ich habe nur mitbekommen, dass zwischen Herrn Lochte und Herrn Chowanetz ein Disput wegen dieses Themas bestand.
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5. Beweisthema:
Wiederholte Lochte in der Folgezeit wider besseren Wissens Dritten gegenüber die streitgegenständliche Behauptung und war davon auszugehen, dass er dies auch weiterhin tun werde?

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Auch zu diesem Thema äußerte sich Matthias Schäfer wiederholt bei verschiedenen Gelegenheiten.
. 1. Schäfer verweigert Dementi da Lochte beharrte (19. Oktober 2001)

Wir streiften oben beim 3. Beweisthema unter Ziffer 2 bereits den Vorfall vom 19.10.2001, als Chowanetz mit Schäfer telefonierte und Schäfer entgegen seiner ursprünglichen Auskunft Chowanetz gegenüber plötzlich hier erstmals behauptete, dass die Formulierung nicht von Lochte stamme, sondern von ihm, Schäfer, selbst.

Ob er denn nun den falschen Inhalt der Nachricht dementiere, wollte Chowanetz von Schäfer wissen. Solange der Schiedsrichter (also Lochte) bei seiner Sicht der Dinge bleibe, würde nicht dementiert, gab Schäfer ihm zur Antwort.
Schäfer Aussage belegt, dass Lochte noch lange nachdem der Sachverhalt richtig gestellt worden war, auf seiner unwahren Geschichte bestand.
Dieser Sachverhalt wurde im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, S 4, Absatz 3 vorgetragen.
. 2. Laut Schäfer beharrte Lochte auch in der Redaktion (25. Oktober 2001)
Auch im Vernehmungsprotokoll der Polizei berichtete Schäfer davon, Lochte habe auch in der Redaktion des Starnberger Merkurs, in der er und Lochte gemeinsam arbeiteten, auf seiner falschen Darstellung beharrt. Auf Seite 4, Absatz 2 finden wir diese Aussage:
"Hr. M-W(Chefredakteur) gab mir dann die Anweisung (am 25.10.2001 d.A.), eine Gegendarstellung zu verfassen. Zu einer Richtigstellung wären wir nicht verpflichtet, denn Hr. Lochte beharrte weiterhin auf seiner Aussage, die kontrovers zu der von Hr. Chowanetz war. "
Dieser Sachverhalt wurde durch Vorlage (mit der Klage am 07.06.2002) des polizeilichen Vernehmungsprotokoll vom 27. November 2001, Seite 2, Absatz 2 unten, sowie im Schreiben von Chowanetz an das AG Starnberg vom 18.09.02, Seite 5 oben in das Verfahren eingeführt.
. 3. Schäfer handelt entsprechend Lochtes Beharren (Ende Oktober 2001)
Noch Ende Oktober erschien in dieser Sache der von Schäfer verfaßte Artikel mit der Überschrift: "Remisangebot ja oder nein?"
Darin stellt Schäfer den Sachverhalt so dar, als sei völlig unklar, ob die Behauptungen von Lochte nicht vielleicht doch richtig wären:
"Herr Lochte, der bei der Veranstaltung als Schiedsrichter fungierte, behauptete, Chowanetz habe ein Remisangebot seines Gegners erhalten und daraufhin seine Hand ausgestreckt. Aus ihm unverständlichen Gründen habe er auf die eigene (abermals der grammatikalische Fehler im Zeitungsartikel)Niederlage bestanden."
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. Nach Beendigung der juristischen Auseinandersetzungen wurde der Streit nicht begraben, sondern Schäfer setzte seine Angriffe auf Chowanetz fort. .
Der folgende Abschnitt ist ein Auszug aus Schäfers verhalten gegenüber Chowanetz. In "Die Geschichte" finden sich weitere Beispiele.
. Der Vorstand "signalisiert" angeblich (Herbst 2003)
Im Oktober 2003 war der Schachklub Naunburg zu einem Besuch beim Schachclub Starnberg eingeladen. Je eine Mannschaft beider Vereine spielten in einem Freundschafts-Turnier miteinander. Dazu gab es ein kleines Rahmenprogramm mit Theater- und Gaststätten-Besuch.
Initiator und Hauptorganisator war das Starnberger Vereinsmitglied Dr. Ulrich F.
Chowanetz hatte sich als Spieler und Helfer gemeldet. Insbesondere hatte er sich angeboten, die Gäste beim Rahmenprogramm mit seinem PKW zu chauffieren.
In der Nacht zum 17. Oktober 2003 verständigte Dr. F Chowanetz davon, dass er "nicht gebraucht" würde, sprich: Er ausgeladen sei.
Zur Begründung schrieb er in einer E-Mail in der Nacht vom 17. Oktober 2003:
Er hätte heute abend eine Nachricht von Matthias Schäfer auf dem Anrufbeantworter vorgefunden. Schäfer habe im Schachclub/Vorstand rumgefragt, wie eine Beteiligung von Chowanetz am Wochenende gesehen würde. Dabei "sei Ablehnung signalisiert" worden, insbesondere von Stefan W (W war nicht Vorstandsmitglied Anm. Red.), der im Falle einer Beteiligung von Chowanetz selbst fernbleiben würde. Schäfer habe Dr. F gebeten, deshalb Chowanetz mitzuteilen, dass er am Wochenende nicht gebraucht würde. Er selbst, also Schäfer, hätte wohl nichts gegen eine Teilnahme Chowanetz gehabt. Er, Dr. F, würde jetzt selber über sein weiteres Verhalten nachdenken, würde sich aber zunächst "dem Besuch aus Naumburg verpflichtet" sehen.
Der Vorstand setzte sich im Herbst 2003 wie folgt zusammen:
1 1. Vorsitzender: Matthias S
2 2. Vorsitzender: Kurt E
3 Kassierer Rüdiger von S
4 Protokollführer Alfred D
5 1. Jugendleiter Johannes S
6 2. Jugendleiter Florian M
Chowanetz fragte die Mitglieder des Vorstands, wer von ihnen Schäfer, der seit Herbst 2002 1. Vorsitzender des Schachclub Starnberg 1920 e.V. war, "Ablehnung signalisiert" habe hinsichtlich einer Teilnahme von Chowanetz am "Naumburger Treffen", wie von Schäfer behauptet.
Das Ergebnis seiner Befragung sah folgendermaßen aus:
2 Kurt E Angerufen:
Er wurde nicht gefragt. Er kümmere sich nicht mehr "um das Tagesgeschäft".
3 Rüdiger von S Angerufen:
Er wurde nicht gefragt.
4 Alfred D Getroffen:
Er wurde nicht gefragt.
5 Johannes S Angerufen:
Er wurde nicht gefragt.
6 Florian M Angerufen:
Er wurde nicht gefragt.
Dies war nicht das einzige Mal, das von Schäfer nach dem Gerichtsverfahren versucht wurde, Chowanetz an der Teilnahme am Clubleben zu hindern.
Auch vor der Stadtmeisterschaft 2003 hat Schäfer im Vorstand "rumgefragt", wie eine Teilnahme von Chowanetz gesehen würde. In diesem Zusammenhang wurde u.a. behauptet, dass das langjährige und wohlangesehene Mitglied F im Falle einer Beteiligung von Chowanetz nicht mitspielen würde. Chowanetz gegenüber, der von einem Mitglied des Vorstands hiervon ins Bild gesetzt wurde, dementierte F auf Nachfrage befremdet.
. Friedensvereinbarung (Winter 2004)
In Anbetracht der Friedensvereinbarung erhält das Verhalten Schäfers in der Folge eine besondere Note.
Anfang 2004 verschickt der Schriftführer Alfred D an Chowanetz, Lochte und Schäfer einen "Friedensvertrag" mit der Aufforderung diesen zu zeichnen und "im Falle der Nichtunterzeichnung (...) den Verein zu verlassen".
Der Vertrag lautet folgendermaßen:
Um die Rechtsstreitigkeiten H.Chowanetz/H.Lochte/H.Schäfer zu beenden und wieder ein "normales" Vereinsleben zu ermöglichen, sollen alle Beteiligte die anschließende Erklärung unterzeichnen.
Erklärung
1. Der Rechtsstreit von Herrn Chowanetz gegen H.Lochte/H.Schäfer ist beendet.
2. Wie bereits in der Sitzung über den Ausschlussantrag von H. Lochte am 26.7.02 im letzten Jahr besprochen, wird es nach dem Ende des Rechtsstreits unabhängig vom Richterspruch einen Schlussstrich geben; d.h. es werden keine weiteren Vorwürfe von H. Chowanetz an Herrn Lochte, Vorstandsmitglieder oder andere Vereinsmitglieder erhoben. Es dürfen aber auch keine weiteren Vorwürfe aus dem Rechtsstreit an Herrn Chowanetz erfolgen.
3. Das Vereinsleben wird "normal" fortgeführt. Es soll durch den Rechtsstreit nicht mehr belastet werden. Dies gilt für sämtliche Vereinsmitglieder. Die Umgangssprache ist höflich zu wählen. Beleidigungen werden nicht akzeptiert.
4. Satzungsmäßig sollen alle Rechtsstreitigkeiten mit dem Vorstand besprochen werden. Es zählt zu den Aufgaben des Vorstands, Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern zu schlichten. Dazu bedarf es aber auch der Bereitschaft der Mitglieder, diese Möglichkeit vor einem Gerichtsverfahren voll und ganz auszuschöpfen. Auf diese Bereitschaft wird ausdrücklich verwiesen.
Einverstanden:
Herr Schäfer Herr Chowanetz Herr Lochte
Datum Datum Datum
. Schäfer verleumdet Chowanetz abermals (Dezember 2004)
In einer E-Mail an Vorstandsmitglieder vom 04.12.2004 beschuldigt Schäfer Chowanetz
er, Chowanetz habe "...Unmengen an Plakaten, Flyern und Werbezetteln gedruckt und damit mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern vergeudet. Für diese Geldverschwendung - man beachte, dass wir heuer sowieso mit einem Jahresverlust abschließen werden - übernehme ich sicherlich nicht die Verantwortung. Und ich werde diesen Umstand auch sicherlich nicht unter den Tisch kehren..."
Chowanetz erwidert Schäfer mit Schreiben vom 07.12.2004:
Als beauftragter Jugendleiter habe er in Abstimmung mit dem ersten Jugendleiter Herrn Rüdiger von S zwei Faltblätter und zwei Plakate entworfen. (Chowanetz ist Graphik-Designer Red.) Die beiden Faltblätter habe er jeweils 100 mal beidseitig kopieren lassen.
Um für den Verein Kosten zu sparen, habe er beim zweiten Faltblatt das Format halbiert, und somit bei gleichem Kopiervolumen (Kostenvolumen) die Auflage verdoppelt.
Für die somit erhaltenen 300 Faltblätter habe der Verein 36,48 Euro an Kopierkosten gezahlt.
Wesentliche andere Kosten, etwa für die Plakate, seien nicht entstanden. Die verteilten DIN A3 Plakate habe er auf seinem eigenen Kopierer auf eigene Kosten vervielfältigt.
Chowanetz wirft Schäfer vor, dieser habe in seiner E-Mail vom 04.12.2004 die unwahre Behauptung verbreitet, es seien von ihm, Chowanetz" Unmengen an Plakaten, Flyern und Werbezettel gedruckt und mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern vergeudet worden.
Er, Schäfer, habe diese unwahre Tatsachenbehauptung gegenüber dem Vorstand des Schachclub Starnberg 1920 e.V., bestehend aus Frau Bettina R, Herrn Rüdiger von S, Herrn Kurt E, Herrn Alfred D, Herrn Johannes von C und Moritz S aufgestellt.
Dies erfülle strafrechtlich den Tatbestand der Verleumdung.
Chowanetz konnte davon ausgehen, dass Schäfer diese Verleumdung ungebremst herumposaunen werde (immerhin hatte Schäfer in seinem Rundschreiben vom 04.12.2004 angekündigt, er werde diese "Geldverschwendung" sicherlich nicht unter den Tisch kehren..."),und forderte Schäfer aus diesem Grund abschließend auf, eine beigefügte strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und, nachdem er nunmehr die wahren Kosten der Öffentlichkeitsarbeit für das Schacht-Teffen Starnberg kenne, gegenüber den von ihm falsch unterichteten Personen die Angelegenheit zu bereinigen.
. Schäfer spricht von Nötigung und wiederholt Vorwurf der Geldverschwendung (Dezember 2004)
In einer E-Mail an die Mitglieder des Vorstands vom 08.12.2004 erklärte Schäfer,
Chowanetz habe ihm mitgeteilt, dass die Werbekosten für die Einführung des Schach-Treffs Starnberg nicht mehrere hundert Euro ausgemacht hätten.
Schäfer bat Herrn Rüdiger von S, nun doch die Belege herauszusuchen und auszurechnen, wie hoch die Werbekosten nun wirklich gewesen seien, um hier endgültig Klarheit über die Werbekosten zu schaffen.
Er räumte ein, dass der Betrag in seinem Vorwurf an Chowanetz womöglich falsch sei. Doch selbst wenn die Kosten bei lediglich rund 40 Euro lägen, bliebe er dabei, dass hier Geldverschwendung betrieben worden sei. Kostenlose Werbung (Pressegespräch, Lehrersimultan) sei unterlassen worden. Und kostenlos sei nun mal immer am günstigsten. Deshalb sei hier de facto nicht verantwortungsvoll mit Vereinsgeldern umgegangen worden.
Zum besseren Verständnis des Verhaltens Schäfers sei hier kurz eingeschoben, was es mit dem von Schäfer angesprochenem Pressegespräch und Lehrersimultan auf sich hat:
In der Vorstandssitzung am 16.09.2004 verkündete Schäfer seine Absicht, ein Lehrersimultan und Anfang Oktober ein Pressegespräch durchzuführen. Beide Ankündigungen wurden von ihm im Zusammenhang zum Schach-Treff Starnberg abgegeben. Dies ist im Protokoll dieser Vorstandssitzung zu TOP 1 festgehalten. Unter TOP 4 des gleichen Protokolls wird Schäfer ausdrücklich als zuständig für die Pressearbeit genannt. Keiner der beiden Jugendleiter war je im Zusammenhang mit Pressearbeit zur Einführung des Schach-Treffs Starnberg im Gespräch.
Wenn Schäfer nun das Unterlassen von kostenloser Werbung (Pressegespräch, Lehrersimultan) anprangerte, so richteten sich seine Vorwürfe alleine gegen sich selbst. Außer der Ankündigungen ist hierzu nichts weiter geschehen. Dass er nun seine eigenen Versäumnisse dazu gebrauchte, um seinen widerlegten Geldverschwendungsvorwurf an Chowanetz aufrecht zu halten, wollen wir nicht kommentieren.
Die von Chowanetz im Einvernehmen mit dem 1. Jugendleiter Rüdiger von S und dem gesamten Vorstand angefertigten Faltblätter wären im Übrigen auch nicht durch eine Lehrersimultan-Veranstaltung und ein Pressegespräch zu ersetzen gewesen.
Weiter Schäfer:
Um Herrn Chowanetz nicht schon wieder eine Klage zu ermöglichen und sich vor einem Strafgeld von 5000 Euro (!) (Ausrufezeichen von Schäfer) zu schützen, möchte er erklären, dass er seine Aussage, wonach durch die Öffentlichkeitsarbeit für den Schach-Treff Starnberg, für die Hr. Chowanetz verantwortlich war, mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern verschwendet worden seien, zurückziehe.
Notgedrungen werde er diese Erklärung unterschreiben. Den Umstand, dass Hr. Chowanetz aber diese Erklärung von ihm verlangen würde, fasse er als NÖTIGUNG auf.
Nötigung dürfe kein Mittel der Verständigung in unserem Verein sein. Wer seine Ansichten durchsetzen möchte, dürfe anderen nicht mit Unterlassungsklagen und Strafgeldern drohen. Da dies nun ausgerechnet Hr. Chowanetz tue, der wie wir alle wissen würden, vor nicht allzu langer Zeit mit seinen Straf- und Zivilklagen gegen ihn und Herrn Lochte das Vereinsleben schwer belastet habe, sollte besonders bedenklich stimmen. Offenbar habe Hr. Chowanetz keinen Skrupel davor, das Vereinsleben erneut schwer zu belasten.
Um dies zu verhindern, möchte er den Vorstand bitten, das Vorgehen von Herrn Chowanetz sowie die Unterlassungserklärung ihm gegenüber entschieden zu verurteilen. Da er keine Schlammschlacht übers Internet austragen möchte, werde er einen entsprechenden Antrag für die kommende Vorstandssitzung (die aller Voraussicht nach am Dienstag, 18.01.05, stattfinden würde) einbringen. Vorab möchte er aber bereits bekannt geben, dass er sich sowohl als Vorsitzender als auch als Mitglied des Vereins vom Schachclub Starnberg distanzieren werde, wenn der Vorstand das Vorgehen von Chowanetz billige.
Denn mit einem Verein, der Strafgelder und Unterlassungserklärungen unter Mitgliedern dulden würde, will er nichts zu tun haben. Der Vorstand müsse nun einfach wissen, wofür er stehe, was er wolle und was nicht. Er bedauere diese Entwicklung und vor allem den Umstand, dass Hr. Chowanetz nicht einsähe, dass er mit Klagen und Strafgeld-Androhungen dem Verein schaden würde.
Schäfer schloss sein Schreiben mit "der Hoffnung auf einen niveauvolleren Umgang im Verein"
. Schäfer stellt Antrag auf einen Verweis (Dezember 2004)
Nachdem Chowanetz dem Vorstand die angegebenen Kosten in Höhe von knapp 40 Euro in einer Aufstellung vorgelegt (die Angaben wurden vom Kassierer Herrn Rüdiger von S inhaltlich und in der Höhe bestätigt) und Schäfer die Unterlassungserklärung unterschrieben hatte, verzichtete Chowanetz "als Ausdruck seines Friedenswillen" auf die Strafbewehrung und sandte Schäfer am 10.12.2004 eine entsprechend abgeänderte Form der Unterlassungserklärung.
Am gleichen Tag stellte Schäfer den Antrag an den Vorstand, dieser möge das Versenden von zwei (Hervorhebung durch d. Red.) Unterlassungserklärungen von Chowanetz an ihn missbilligen und ihm einen Verweis erteilen. Da gegen Chowanetz wegen seines Verhaltens schon einmal die Sanktion der Missbilligung erteilt worden sei, möge der Vorstand bei einem weiteren derartigen Verstoß von Herrn Chowanetz den Vereinsausschluss prüfen. Schäfer spricht von zwei Unterlassungserklärungen. Tatsächlich handelt es sich um eine, bei der Chowanetz, wie oben berichtet, hinterher auf die Strafbewehrung verzichtete. Schäfer zählt die durch den Verzicht gekürzte Form als neue Unterlassungserklärung.
Begründung:
Durch seine Unterlassungserklärungen habe ihn Chowanetz unter Androhung von Strafgeld in Höhe von 5000 Euro genötigt. Schäfer stellt den Sachverhalt auf den Kopf.

Chowanetz wurde von Schäfer verleumdet, als dieser anfing, schriftlich die Unwahrheit zu verbreiteten, Chowanetz habe hunderte Euro Vereinsgelder vergeudet.

Schäfer hatte angekündigt, er werde "diesen Umstand (der angeblichen Geldverschwendung) sicherlich nicht unter den Tisch kehren..."

Die Unterlassungserklärung sollte gewährleisten, dass Schäfer mit seinem Treiben aufhört.
Für Nötigung dürfe im SC Starnberg kein Platz sein, sie müsse daher entschieden sanktioniert werden!
Zudem habe Chowanetz nach seiner Auffassung gegen eine Erklärung vom 4.12.03 verstoßen, in der der Vorstand die Beteiligten der Rechtsstreitigkeiten (Hr. Chowanetz/Hr. Lochte/Hr. Schäfer) zu einem angemessenen Verhalten verpflichtet habe.
In Punkt 4 hieße es dort, dass alle Rechtsstreitigkeiten mit dem Vorstand besprochen werden und Mitglieder Bereitschaft zeigen sollen, diese Möglichkeit vor einem Gerichtsverfahren voll und ganz auszuschöpfen. Chowanetz hatte nichts anderes getan.
Chowanetz habe sich aber bei der Meinungsverschiedenheit um die Werbungskosten für den Starnberger Schachtreff nicht an den Vorstand gewandt, sondern ihm mit einer Vertragsstrafe von 5000 Euro gedroht. Damit habe er seine Bereitschaft eindeutig gezeigt, ein Rechtsverfahren einzuleiten - ohne den Vorstand um Schlichtungsversuche zu bitten. Es handelte sich nicht um Meinungsverschiedenheiten. Herrn Schäfer war sehr wohl klar, dass er die Unwahrheit verbreitet hatte.
Der Vorstand habe Chowanetz bereits in einer Erklärung vom September 2002 eine Missbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Herrn Lochte erteilt. Das heißt: Herr Chowanetz habe erneut gegen die Prinzipien des Vereins gehandelt. Sein Verhalten müsse daher härter sanktioniert werden als beim ersten Verstoß - auch unter dem Hintergrund, dass durch die Rechtsstreitigkeiten und deren Folgen für den Verein offenbar kein Umdenken bei Herrn Chowanetz stattgefunden habe. Offensichtlich spricht Schäfer hier von dem ominösen Aushang am Schwarzen Brett und im Internet vom 09.09.2002, welcher von Kurt E, der zu jener Zeit den abwesenden 1. Vorsitzenden vertrat, nach dem Anruf und dem Fax von Chowanetz vom gleichen Tag als Versehen bezeichnet und umgehend aus dem Verkehr gezogen wurde.

Schäfer operiert hier mit Unwahrheiten, gegen die sich Chowanetz seinerzeit bereits zur Wehr gesetzt hatte. Damals hatte man Chowanetz in dem Glauben gelassen, durch das Abhängen seien die falschen Tatsachenbehauptungen aus der Welt.

Dreister und perfider geht´s wohl schwerlich.

Sollte Chowanetz trotz einer erneuten Missbilligung weiterhin gegen die guten Sitten des Vereinslebens verstoßen, muss der Vorstand über einen Ausschluss nachdenken. Ansonsten wären die vereinsinternen Sanktionierungen entwertet und hätten keinerlei pädagogische Wirkung.
. Schäfers Antrag wurde abgelehnt (Dezember 2004)
Schäfers Antrag vom 10.12.04 wurde in der Vorstandssitzung vom 18.01.2004 ohne Gegenstimme mit 5 Stimmen abgelehnt. Chowanetz und Schäfer enthielten sich.
Der Vorstand stellte bei einer Gegenstimme (Schäfer) fest, dass keinerlei Verschwendung von Vereinsgeldern (Plakate, Flyer, Werbezettel) bei der Vorbereitung auf das Schachtreffen Starnberg vorliegt.
Der Vorstand beschloss ohne Gegenstimme und der Enthaltung Schäfers, dass Schäfer sich für seinen Vorwurf zu entschuldigen habe. Er hätte eine zu hohe Summe ohne Prüfung des Sachverhalts angeprangert.
Schäfer entschuldigte sich in der Sitzung.
, Was hatte es mit dem ominösen Aushang auf sich? (Dezember 2004)
Chowanetz wendete sich im Zusammenhang mit der falschen Behauptung Schäfers, der Vorstand habe Chowanetz bereits in einer Erklärung vom September 2002 eine Missbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Herrn Lochte erteilt (siehe oben) am 21.01.05 per Mail an Alfred D (Protokollführer des Schachklubs) und fragte nach, ob der Vorstand ihm im Herbst 2002 eine Mißbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Lochte erteilt habe?
Falls ja, so Chowanetz, sei es nunmehr Zeit, dass sich die Mitglieder des Vorstandes, soweit sie dem damaligen Vorstand angehörten, eben er, Alfred D, Kurt E und Johannes von C, sich von der Unwahrheit distanzieren würden. Herr Rüdiger von S habe dies bereits bei Erscheinen des Aushangs im Herbst 2002 in aller Deutlichkeit und mit Empörung getan.
Herr Schäfer wiederhole nun diese falsche Tatsachenbehauptung von 2002. Durch die Ablehnung seines Antrags vom 18.01.2005 sei seine unwahre Behauptung nicht aus der Welt.
Mit Mail vom 24.01.05 antwortete ihm Alfred D, er könne nicht ändern was in den Aushang hineinkam. Der Inhalt des Aushangs stimme mit dem Protokoll vom 26.7.02 nicht überein. Dolch empfahl Chowanetz das Prokoll zu lesen. Damit könne sich der Vorstand indentifizieren.
Chowanetz hatte das Protokoll vom 26.07.2002 nie erhalten und bemühte sich in Folge, dass ihm das Protokoll zugestellt würde oder er es zumindest einzusehen könne. Alfred D. verweigerte ihm diesen Wunsch strikt ohne Angaben von Gründen.


VERHALTEN SCHÄFER
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