SCHLICHTUNG

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Erste Schlichtungsversuche
Zwischen dem 15.10. und 18.10.2001 sprach Chowanetz mehrmals mit dem damaligen Vorsitzenden Dr. Gerhard S. Dieser bemühte sich daraufhin wiederholt um die Vermittlung eines persönlichen Gesprächs zwischen Thomas Lochte und Chowanetz. Chowanetz bat darum, dass
1.)
2.)
Thomas Lochte das angebliche Remi wideruft.
Thomas Lochte sich entschuldigt.
Thomas Lochte beharrte weiterhin auf seinen Behauptungen und schloss eine Entschuldigung aus und so kam ein persönliches Gespräch nicht zustande.
2. Schlichtungsversuch
Dr. Gerhard S und Chowanetz stimmten darin überein, dass versucht werden sollte, das Problem innerhalb des Clubs zu lösen. Daraufhin schlug Chowanetz ein Schiedsgericht vor, welches mit Juristen aus dem Club besetzt sein könne. Dr. Gerhard S präzisierte den Plan und schrieb in einer E-Mail vom 19.10.2001 an Thomas Lochte:
Ich könnte mir folgende Vorgehensweise vorstellen:
1.) T. Lochte und A. Chowanetz stellen ihre Positionen schriftlich dar.
2.) Ingo N führt eventuell noch Gespräche mit den Betroffenen und bewertet diese Darstellungen aus rechtlicher Sicht.
3.) Anhand dieser Bewertung (eventuell ein fiktiver Schiedsspruch) können beide Parteien über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
Chowanetz unterstützte diesen, sowie alle anderen internen und externen Schlichtungsversuche ausnahmslos (bis Juni des folgenden Jahres) soweit sie nicht gar von ihm selbst initiiert worden waren. Thomas Lochte verweigerte sich bis zuletzt jedem einzelnen Schlichtungsversuch ohne jede Begründung.
3. Schlichtungsversuch
Am 14.03.2002 war ein Termin bei einer Gütestelle in Starnberg anberaumt, der zur Schlichtung des Streits dienen sollte. Thomas Lochte ist zu dem Termin nicht erschienen. Er hatte sich in der Gütestelle zwei Tage vorher telefonisch gemeldet und mitgeteilt, daß er eventuell nicht erscheinen würde.
Bei dieser Gelegenheit erklärte er der Schlichterin Frau Rechtsanwältin Margot H, dass sich Chowanetz und Jan O am Ende ihrer Partie die Hand gereicht hätten. Dies hätte nur als Remisvereinbarung gedeutet werden können. Er, Lochte, würde sich hier, im Gegensatz zu Chowanetz und Jan O, als international erfahrener Spieler und rutinierter Spielleiter auskennen.
Diesen Sachverhalt erzählte Frau RA Margot H Herrn Chowanetz, während beide am 14.03.2002 vergebens auf das Erscheinen von Lochte warteten.
Als Thomas Lochte später im Prozess sich langsam dem Standpunkt genähert hatte, die von Schäfer puplizierte Falschinformation könne nicht von ihm stammen und höchstens auf einem Missverständnis beruhen, rief Chowanetz am 28.03.2003 Frau RA Margot H an. Frau H konnte sich nicht mehr an die "Handschüttel-Remisinterpretation" Lochtes erinnern, von der sie Chowanetz ein Jahr zuvor erzählt hatte. Sie schaute die von ihr angelegte Akte nochmals durch und fand hierüber nichts. Sie erklärte Chowanetz, sie könne jedoch ausschließen, dass Thomas Lochte von einem Missverständnis gesprochen habe, denn daran würde sie sich sicher erinnern können. Dies wäre ja ein erster Schritt zu einer erfolgreichen Schlichtung gewesen.
Die Schlichtung blieb wegen des Nichterscheinens von Lochte auch hier erfolglos. Nachzulesen in dem von der Schlichterin Rechtsanwältin Margot H aus Starnberg ausgestellten Zeugnis über einen erfolglosen Schlichtungsversuch vom 14.05.2002.
4. Schlichtungsversuch
Am 30.04.2001 war ein zweiter Versuch einer Schlichtung bei gleicher Gütestelle terminiert. Thomas Lochte kam zu diesem Termin abermals nicht. Zu diesem Termin war er persönlich per Einschreiben/Rückschein geladen und ist nicht erschienen. Er hat sich auch nicht innerhalb der nächsten vierzehn Tage nach dem Termin für sein Fernbleiben entschuldigt.
5. Schlichtungsversuch
Am 03.06.2002 startete Dr. Gerhard S. einen erneuten Versuch zu vermitteln. Er fragte u.a. Herrn Chowanetz, ob und unter welchen Umständen er den Streit beilegen würde. Chowanetz antwortete sinngemäß:
1.) Thomas Lochte widerruft das angebliche Remi.
2.) Thomas Lochte entschuldigt sich.
3.) Thomas Lochte trägt die bisher angefallenen Kosten.
Diesem Angebot trat Thomas Lochte nicht näher.

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